Tipps und Tricks für den Sommer: Unnötige Ausgaben vermeiden

Der Sommer ist da und bereitet uns seit einigen Wochen schweißtreibende Tage. Bei der Suche nach Abkühlmöglichkeiten sowie der zumeist draußen verbrachten Zeit mit Familie und Freunden, kommen oft erhöhte Unkosten auf einen zu. Wir verraten euch, wie ihr diese mit kleinen Tipps und Tricks im Rahmen haltet.

Heiß auf Eis: Selbstgemacht

Bei den heißen Temperaturen kommt ein kühlendes Eis gerade recht. Doch mittlerweile kostet eine normale Eiswaffel mit zwei Kugeln bereits bis zu 2 Euro oder mehr. Bei regelmäßigem Verzehr insbesondere in Familien läppern sich da die Ausgaben. Eine leckere und günstige Alternative ist die hauseigene Herstellung von Eiscreme am Stiel. Dafür braucht man nur:

  • Wiederverwendbare Eisformen
  • Cremige Basis, wie bspw. Joghurt, Quark oder auch Orangensaft
  • Persönliche Lieblingszutaten nach Geschmack, z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Schokostücke, Honig

Einfach alles in einer Schüssel verrühren, in die Eisformen geben und für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. Nach 30 Minuten die Eisstiele in die angefrorenen Teilformen geben und mindestens weitere 4 Stunden im Gefrierfach lassen.

Auf diese Weise hat man jeden Tag leckeres, selbstgemachtes Eis am Stiel im Gefrierfach, worüber sich sicherlich die ganze Familie sowie der eigene Geldbeutel freut.

Apres-Sun-Pflege aus der Küche

Sonnenpflege im Sommer ist immens wichtig, um die Haut optimal vor und auch nach dem Sonnenbad zu schützen und pflegen. Doch neben dem benötigten Sonnenschutz sollte auch eine After-Sun-Pflege nicht fehlen, was einen tief in die Tasche greifen und des Öfteren nochmals ebenso viel zahlen lässt wie für den Sonnenschutz selbst. Allerdings gibt es für die Apres Sun-Pflege kostengünstige Alternativen, die sich in jedem Haushalt finden lassen und die die Haut nach dem Sonnenbad kühlen und mit Feuchtigkeit versorgen.

Eine kostengünstige Apres Sun-Alternative ist beispielsweise Speisequark, welcher zusammen mit Honig in Form einer cremigen Paste auf die geröteten Körperstellen gegeben werden kann und die gereizte Haut kühlt und pflegt. Nach 10 Minuten kann die Paste mit einem feuchten warmen Waschlappen vorsichtig abgenommen werden.

Eine weitere kühlende und pflegende Option zur Hautpflege nach dem Sonnenbad ist geraspelte Salatgurke verrührt mit Naturjoghurt, was der Haut eine Menge Feuchtigkeit spendet und dem Heilungsprozess nach einem Sonnenbrand zugute kommt.

Überraschenderweise sind auch säurehaltige Flüssigkeiten bei sonnenverbrannter Haut eine Lösung zur Beruhigung und Kühlung. Dafür sollten Baumwolltücher mit Zitronensaft oder auch Essig getränkt werden und als Wickel zur Beruhigung der Haut auf die betroffenen Hautpartien gelegt werden. Mit diesen drei Alternativen zur Pflege nach dem Sonnenbad können viele Euros eingespart werden, die eigentlich nicht nötig sind.

Planschen im See statt im Freibad

Heiße Temperaturen laden zum Planschen in kalten Gewässern ein, was sich besonders gut in den örtlichen Freibädern umsetzen lässt. Leider sind die Kosten, die mit einem Freibadbesuch verbunden sind, oft horrende, was besonders bei Familien und regelmäßigen Besuchen ins Geld geht. Günstige Freibäder liegen im Durchschnitt deutschlandweit bei einem Preis von 2,30 Euro pro Erwachsenen, während teure Badeanstalten schon mit bis zu 6 Euro pro Person voranschreiten. Bei einer vierköpfigen Familie bedeutet das für einen Tag im Schwimmbad zwischen 14 bis 20 Euro nur für den Eintritt alleine, Proviant, Pommes Frites von der Snackbude oder ein Eis mal dahingestellt. Doch auch für diese Kosten gibt es eine Alternative: Ein Besuch am örtlichen See. Seen sind in Deutschland zum größten Teil öffentlich und dadurch kostenfrei, werden aber trotzdem von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) überwacht, sodass man sorglos in den Gewässern schwimmen kann. Außerdem ist die Wasserqualität in den meisten Fällen gesünder als das künstliche Chlorwasser, welches in Badeanstalten eingesetzt wird. Zudem ist die Umgebung von Seen weit naturbelassener, sodass man sorglos in der Natur die Seele baumeln lassen kann.

Klamotten Upcycling: Aus alt mach neu

Kurze Röcke, knappe Shorts, farbenfrohe T-Shirts: Die jährlich wechselnde Sommermode lässt viele Herzen höher schlagen, dabei reißt das Folgen von jährlichen Sommertrends oft ein großes Loch in den Geldbeutel. Jedoch muss mit ein wenig Kreativität auch auf diesen Vorzug des Sommers nicht verzichtet werden. Das Upcyclen von Kleidungsstücken, also das Wiederverwerten von ehemals geliebten Artikeln, liegt schon seit vielen Jahren im Trend und kommt insbesondere in den heißen Monaten wieder in die Kleiderschränke  Deutschlands zurück. Ist beispielsweise eine ehemals geliebte und noch gutsitzende Jeanshose etwas zu kurz geworden oder an einigen Stellen eingerissen, lässt sich mit einer Schere und einem Gemüseschäler eine neue individuelle, kurze Jeansshorts zaubern. Einfach die Jeans an der gewünschten Länge abschneiden und mit dem Gemüseschäler den unteren Bund weiter ausfransen, sodass der moderne „Destroyed“-Look entsteht. Je nach Geschmack kann dies über der neuen Shorts weitergeführt werden. Eine weitere Idee ist es, ein altes Basic T-shirt mit einigen Schnitten und Knoten zu beispielsweise einem trendigen Racerback-Tanktop zu machen (wie bspw. hier). Schnell und einfach können dadurch ungeliebte Teile zu neuen Hinguckern gemacht werden.

Wie man sieht, gibt es viele Möglichkeiten auch im Sommer den ein oder anderen Euro im Portemonnaie zu sparen ohne dass dabei auf Sommer, Sonne, Spaß und mehr verzichtet werden muss. Mit nur etwas Kreativität und Flexibilität kann man so entspannt und ohne Geldsorgen in den Sommer starten und dabei auch noch seine DIY-Seiten ausleben. Denn: Selbstgemachtes hat doch immer noch einen ganz besonderen Wert.