Spartipps für Studenten

Am Ende des Monats sind das Portemonnaie und der Kontostand oftmals niedriger als gewünscht. Die monatlichen Ausgaben sind schlichtweg hoch und Lebenshaltungskosten steigen jährlich zunehmend an. Gerade als Student/in ist die Finanzierung oftmals nervenaufreibend. Lebejetzt erklärt, welche Methoden dabei helfen, Geld zu sparen und so am Ende des Monats gelassener auf den Kontostand schauen zu können. 

Sparschwein

Zeitlich ist ein Monat vielleicht schnell um, besonders wenn man durchgehend für die Uni paukt und eventuell nebenher noch einen oder mehreren Jobs nachgeht, um das Leben zu finanzieren. Jedoch kommen in so einem Monat einige Rechnungsposten auf, welche man natürlich alle bezahlen muss. Wie der ein oder andere Euro am sinnvollsten gespart werden kann, listen wir nachfolgend auf. 

Der Überblick

Um erstmal einen Überblick über die eigenen Finanzen zu bekommen, ist es wichtig, die Einnahmen und Ausgaben genau aufzulisten. Hier ist es durchaus nützlich, eine Tabelle zu erstellen, in welcher die Ausgaben in verschiedene Kategorien unterteilt werden können. Es bietet sich an, die Kategorien wie folgt aufzuteilen: Miete, Nebenkosten, weitere Fixkosten (wie Handyvertrag etc.), Lebensmittel, Ausgaben der Freizeit u.v.m. Auf der Gegenseite kann man eine Übersicht der Einnahmen aufstellen. Im Idealfall versieht man die Einnahmen mit Datum, damit man sehen kann, wann die verschiedenen Posten jeweils auf dem Konto sind, um die Ausgaben zu decken. Womöglich kann man bei verschiedenen Rechnungssendern das Datum anpassen, an welchem die Beiträge abgebucht werden sollen.

Budget setzen

Nachdem der Überblick steht, können Budgets für bestimmte Kategorien, wie Kleidung, Freizeitaktivitäten usw., gesetzt werden. Am besten werden die Ausgaben regelmäßig in der Tabelle eingetragen und von dem Budget abgezogen, damit der Überblick über die Finanzen durchgehend bestehen bleibt. 

Belege

Job

Nicht immer ist die Tätigkeit als Werksstudent lukrativer als der 450 €-Job. Als Werksstudent muss man sich eigenständig Krankenversichern und Lohnsteuer bezahlen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll zu berechnen, ob sich die Stundenanzahl lohnt oder ob der 450 €-Job unter dem Strich nicht doch lukrativer wäre.
Wenn der Job natürlich großen Spaß bereitet oder unabdingbar für die Karriere ist, sollte man diesen nicht direkt aufgeben.
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass man bis zum Alter von 25 Jahren noch über die Familienversicherung der Eltern krankenversichert sein kann, sollte man einen 450 €-Job ausüben. 

Tarife vergleichen

Viele Anbieter aus den verschiedensten Bereichen locken mit üppigen Wechsel-Vorteilen. Bei einem Wechsel des Strom- oder Gasanbieters, aber auch bei Handyverträgen, winken oftmals hohe Boni. Ratsam ist es, jährlich einen Stromvergleich oder einen Gaspreisvergleich durchzuführen, um jedes Jahr aufs Neue von den Bonuszahlungen profitieren zu können. Einige Portale bieten auch einen automatischen Erinnerungsservice, damit man nicht eigenständig daran denken muss, rechtzeitig zu wechseln. 

Studentenrabatt nutzen 

Viele Unternehmen bieten mittlerweile spezielle Tarife für Studenten an, z.B. im Fitnessstudio oder beim Handyvertrag. Wenn diese Verträge schon angeboten werden, ist es ratsam, diese auch zu nutzen. Oftmals gibt es auch spezielle Webportale, auf welche Studenten Zugriff haben, um bei einigen Anbietern zu sparen. Informiere dich am besten an der Uni direkt oder frage mal bei deinen Kommilitonen nach. 

Geld

Strom sparen

Neben dem Anbietervergleich und dem jährlichen Anbieterwechsel kann man zusätzlich auch den eigenen Stromverbrauch minimieren. So kann es beispielsweise bereits helfen, gewisse Stromfresser weniger zu nutzen oder gar auszutauschen. Wenn LED-Lampen anstelle von herkömmlichen Halogen-Lampen installiert sind, kann dies den Stromverbrauch um bis zu 80 – 90 % reduzieren. 

Ein weiterer Tipp ist, Laptop, Tablet oder Smartphone in der Uni zu laden, sodass diese daheim gar nicht in die Steckdose gesteckt werden müssen. 

Lebensmittel 

Es bringt natürlich nichts, weniger zu essen. Dies treibt auf lange Sicht nur Hunger ein und während man hungrig ist, sollte man bekannterweise ja sowieso nicht in den Supermarkt gehen, da man dann mehr Geld als geplant ausgibt. Darüber hinaus benötigt man ausreichend Zucker und Vitamine, um sich auf das Studium konzentrieren zu können. Es ist daher ratsam, sich kurz Zeit zu nehmen, um Angebote zu vergleichen und zu schauen, ob es günstige Alternativen zu teuren Markenprodukten gibt. 

Außerdem ist es empfehlenswert, einen Einkaufszettel zu schreiben und diesen beim Supermarkteinkauf auch streng zu befolgen. Dadurch kann eine Menge Geld gespart werden, da keine außerplanmäßigen Produkte den Weg auf das Kassenband finden. Eine weitere Möglichkeit ist, seine Lebensmittel auf dem Wochenmarkt einzukaufen. Hier bekommt man vieles deutlich günstiger als im Supermarkt und kurz vor “Ladenschluss” wird beispielsweise Obst, aufgrund der kurzen Haltbarkeit, manchmal sogar verschenkt.

Second-Hand 

Es bietet sich an, teure Produkte, wie z.B. Möbel Second-Hand zu erwerben. Die Produkte sind nicht automatisch von geringer Qualität: Bedenke, dass Leute oftmals ihre Möbel verkaufen, da Sie möglicherweise umziehen oder einfach mal neue Möbel haben möchten. Genauso kann man auch sparen, wenn man Second-Hand-Kleidung erwirbt. Nicht alles was Second-Hand ist, ist auch automatisch ausgetragen oder löchrig.
Wenn schon Second-Hand eingekauft wird, bietet es sich auch an, Unibücher, Kleidung, etc. selbst weiterzuverkaufen. So liegen ungenutzte Gegenstände nicht unnötig rum und es kommt wieder ein wenig Geld in die Kasse.
Ein weiterer positiver Punkt, welcher der Second-Hand-Markt mit sich bringt, ist, dass man die Umwelt schont. 

Fazit

Grundsätzlich ist es ratsam, eine eigene Buchhaltung zu erstellen. So kann man einfach Kosten und Einnahmen gegenüberstellen. Danach ist es möglich, bestimmten Kategorien Budgets zuzuweisen, um nicht von exzessiven Ausgaben überrascht zu werden. Wenn man Verträge wechselt und Studententarife wählt, lassen sich schnell einige Euro sparen. Wer nun noch bewusst einkauft und die eigenen Ressourcen bedacht benutzt, kann der Ebbe im Portemonnaie einen Strich durch die Rechnung ziehen.