Günstig und nachhaltig shoppen: So geht’s

Wir wollen uns immer öfter mit schöner neuer Kleidung beglücken. Dabei hat sich die Fashion-Industrie in den letzten Jahren dramatisch verändert: Trends tauchen sehr plötzlich auf, vergehen aber auch schnell wieder. Daher bleiben Kollektionen oft nur kurze Zeit in den Modeläden, bevor sie bereits wieder von Neuen ersetzt werden. Ungenutzte Kleidung wird teilweise sogar weggeworfen, wenn diese keinen Käufer findet. Des Weiteren revolutioniert die Digitalisierung die Modeindustrie. Meinungen über Mode bilden sich jetzt online wie beispielsweise auf Blogs oder Facebook. Dieser rasante Wandel gefährdet die Umwelt, da das erhöhte Kaufverhalten einen höheren Ressourcenverbrauch mit sich zieht. Doch was sind die Alternativen zu immer neuer Kleidung? Hier zeigen wir dir, wie du dich günstig und nachhaltig mit Kleidung eindecken kannst.

Mode-Industrie im Wandel

Die Modeindustrie hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Trends kommen und gehen heute viel schneller und spätestens seit Primark ist regelmäßiges Shoppen kein Luxus mehr. Die Digitalisierung der Modebranche führt dazu, dass neue Trends online gesetzt werden. Eine große Rolle haben dabei schön-aufgemachte Blogs, aber auch Facebook, Instagram und Co. Diese motivieren Menschen dazu schöne neue Dinge zu kaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Viele angepriesene Kleidungsstücke sind nicht praktisch und landen schon nach kurzer Zeit in der hintersten Ecke unseres Kleiderschrankes. Das tut weder der Umwelt noch dem Geldbeutel gut. Die Kleidungsproduktion verschmutzt Gewässer und oft arbeiten Angestellte hier unter menschenunwürdigen Bedingungen. Es gibt wenig Kontrollen, da  der Großteil der Produktion nicht in Deutschland stattfindet. Aber es gibt ein paar Alternativen zum Neukauf:

Flohmärkte

Flohmarkt klingt vielleicht vielen erstmal nach altmodisch und out of fashion – ist aber genau das Gegenteil! Auf Flohmärkten kannst du deine ganz eigenen, individuellen Kleidungsstücke finden, die niemand anders im Kleiderschrank hängen hat. Außerdem wird hier nicht nur Second-Hand-Kleidung angeboten, sondern auch oft selbstgemachte Kleidung. Da weiß man dann genau wer seine Kleidung genäht oder gestrickt hat! Ein weiterer schöner Nebeneffekt von Flohmärkten ist das fröhliche Stöbern, welches das Shoppen zu einem richtigen Erlebnis macht. Wer weiß was der Verkäufer über dein neues Lieblingsstück zu erzählen hat.

Klamottentausch – Clothing Swaps

So ähnlich wie ein Flohmarkt, aber ganz ohne Geld! Entweder privat mit den besten Freunden oder auch bei öffentlichen Events. Wie wäre es damit einfach ein paar alte Klamotten auszumisten und diese gegen neue Kleidungsstücke zu tauschen? So bekommst du wieder frischen Wind in deinen Kleiderschrank, ganz ohne dafür Geld ausgeben zu müssen. Außerdem kann man auf Tauschpartys mit Freunden richtig viel Spaß haben und endlich mal wieder ausgiebig Zeit miteinander verbringen. Wenn du zu einem größeren Tauschevent gehen und nebenbei noch nette Leute kennenlernen möchtest, findest du sicher den nächsten Clothing Swap bei Kleidertausch.de.

Second Hand Läden

Sicher gibt es auch in deiner Stadt einen gemütlichen Second Hand Shop, in dem du stundenlang durch wunderschöne Kleidung stöbern kannst. Diese haben den Vorteil, dass sie regelmäßige Öffnungszeiten haben und nicht von speziellen Veranstaltungen abhängig sind. Die Second-Hand-Läden können entweder privat organisiert sein oder auch von wohltätigen Organisationen wie Terre des Hommes angeboten werden. Hier findest du Second-Hand-Läden in deiner Umgebung.

Fazit

Die Modewelt hat sich in den letzten Jahren schnell verändert. Blogger werden immer wichtiger für das Setzen neuer Trends. Auf der einen Seite animieren diese uns Konsumenten dazu, immer mehr und oft sehr kurzlebige Kleidung zu kaufen. Auf der anderen Seite setzen viele Blogger häufig auch Trends bezüglich nachhaltiger Mode und Umweltschutz. So können diese mit ihrer Werbung für Flohmärkte, Kleidertausch und Second-Hand-Läden sehr viele Menschen erreichen. Nun liegt es an uns, wofür wir uns entscheiden. Second-Hand-Kleidung ist in jedem Fall die bessere Wahl für unsere Umwelt sowie unseren Geldbeutel.