Reisekasse – Wie viel Geld im Urlaub?

In den Urlaub zu fahren, ist immer ein besonders schönes Erlebnis. Einfach mal den stressigen Alltag daheim lassen, frei atmen und den Tag so gestalten wie man es selbst gerne hätte. Das klingt entspannend, wären da nur nicht die Sorgen rund um das liebe Geld. Denn ohne Geld geht auch im Urlaub meistens nicht viel. Lies nachfolgend, wie Du deine Reisekasse sicher gestalten kannst. 

Gerade im Urlaub, womöglich fernab der Heimat, in einem völlig fremden Land, bietet Geld einem oftmals eine wahrgenommene Sicherheit. Der Mythos: Hat man genug Bargeld mit sich, wird man schon nicht verhungern oder verdursten und eine Taxifahrt kann man im Notfall auch bezahlen. Allerdings kann viel Bargeld auch gefährlich werden. Doch wie lassen sich diese Gefahren minimieren? 

Günstig buchen 

Um möglichst viel zu sparen, bietet es sich an, bereits vor dem Urlaub die Preise zu vergleichen. So kannst Du vorab bereits Anbieter mit günstigeren Tarifen finden und entgehst somit der Gefahr, vor Ort von den eventuellen unseriösen Anbietern über den Tisch gezogen zu werden. Dies erspart Dir auch das lästige Suchen nach Anbietern vor Ort und sichert Dir einen freien Termin. Beliebte Touristenattraktionen sind nämlich oftmals bereits Wochen im voraus ausgebucht und es bedarf Planung vorab, diese tatsächlich besuchen zu können. Wer es gerne spontan mag, kann natürlich auch vor Ort sein Glück versuchen, ein gutes Angebot zu finden. 

Geld aufteilen bzw. an verschiedenen Orten lagern 

Während Du im Urlaub zum Strand gehst oder einen kleinen Ausflug machst, solltest Du lediglich den finanziellen Tagesbedarf mitnehmen. Darüber hinaus ist es ratsam, den Geldbetrag, sofern man nicht allein reist, unter den Mitreisenden aufzuteilen. So entgeht man im Falle eines Überfalls der Gefahr, dass das gesamte Geld verloren geht. Außerdem reduziert es die Gefahr, eine große Summe auf einmal zu verlieren, falls das Portemonnaie beispielsweise unbemerkt aus der Tasche fällt. 

Den restlichen Geldvorrat solltest Du an einem sicheren Ort, wie z.B. einem Safe, welche oftmals in Hotelzimmern zur Verfügung stehen, aufbewahren. 

Sofortumrechnung / Dynamic Currency Conversion

Bei der Nutzung einer Kreditkarte im Euro-Ausland solltest Du nie die Sofortumrechnung, auch Dynamic Currency Conversion genannt, nutzen. Ein weiterer Name ist “Abrechnung in Euro”.  Wer diese Option wählt, erhält einen schlechteren Wechselkurs als bei einer Abrechnung in Landeswährung. Oftmals sind die Wechselkurse deutlich schlechter oder viele Banken erheben einen Aufschlag, welchen diese sich in die eigene Tasche stecken. 

Kreditkarte 

Die Nutzung der Kreditkarte bietet weitere Vorteile: Einige Kreditkartenanbieter werben mit speziellen Leistungen, wie beispielsweise Versicherungen, welche in der Kartengebühr bereits enthalten sind. Falls es im Urlaub doch zu einem unerfreulichen Verlust der Karte kommt, solltest Du diese direkt sperren lassen. Wenn Du dich direkt mit dem Kreditkartenunternehmen in Verbindung setzt, haftet man in der Regel nicht selbst für mögliche Bezahlung durch Dritte. Ein weiterer Vorteil ist das monatlich gesetzte Limit der Kreditkarte. Allerdings solltest Du bei dem Limit beachten, wie weit dies bereits vor dem Urlaub ausgeschöpft ist, damit Du im Urlaub nicht vor einem verschlossenem Bankkonto stehst, da das Limit bereits erreicht ist. 

Darüber hinaus kannst Du mit der Kreditkarte oftmals zu günstigeren Konditionen Geld von Deinem Konto abheben, anstelle von Bargeld mit einem schlechten Wechselkurs vor Ort zu tauschen. 

Bargeld tauschen 

Generell gilt es, die Wechselkurse gut zu vergleichen. Diese können oftmals stark variieren. Prinzipiell ist es allerdings günstiger, im Urlaubsort direkt Geld zu wechseln. An deutschen Banken fallen oftmals immens hohe Gebühren an. Jedoch solltest du im Urlaubsort darauf achten, das Geld nur an vertrauenswürdigen Orten zu wechseln. So solltest Du zum Beispiel niemals das Geld auf der Straße wechseln lassen, um nicht Betrügern zum Opfer zu fallen. 

Fazit 

Natürlich ist Bargeld im Urlaub unumgänglich. Manche Kleinigkeiten, wie eine Flasche Wasser am Kiosk oder eine Taxifahrt, sind oftmals nur mit Bargeld zu bezahlen. Allerdings sollte man prinzipiell nicht zu viel Bargeld mit sich rumtragen. Zum einen, um das Diebstahlrisiko zu verringern und zum anderen, weil sich mit einer Kreditkarte häufig günstiger Geld wechseln lässt. Wichtig dabei ist, nie mehr als den Tagesbedarf mitzunehmen, das vorhandene Bargeld aufzuteilen und das restliche Geld an einem sicheren Ort zu verwahren, vorzugsweise in einem Safe.