Trendsportarten 2018: Das ist „in“ im Gym

Trends kommen und gehen; egal, ob in Sachen Klamotten, Reisezielen, Erziehungsstilen, oder Ernährungs – und Diätformen, es gibt immer Dinge, die mal beliebter sind als andere und in einem bestimmten Zeitraum einen gewissen “Hype” erfahren. Das Gleiche gilt auch für Sportarten und in diesem Jahr sind diese scheinbar besonders ausgefallen. Wir stellen die spaßigsten Trendsportarten des Jahres 2018 vor.

Meerjungfrauenschwimmen

Meerjungfrauenschwimmen oder auch “Mermaiding” genannt ist einer der neusten Trend in Sachen Sport und Freizeitbeschäftigungen. Das Mermaiding beinhaltet das Schwimmen im Wasser mit einer Art Halbkörperanzug, welcher bis auf Hüfthöhe gezogen wird und mit einer einzigen Flosse endet, ähnlich wie bei einer Meerjungfrau. Was als Kinderbeschäftigung anfing, ist nun ein ernstzunehmendes Hobby für erwachsene Frauen und Männer. Meerjungfrauenschwimmen ist laut Experten ein Ganzkörper-Workout, welches die Beweglichkeit und Gesundheit fördert. Das Schwimmen mit nur einer Flosse, um voranzukommen und durch das Wasser zu gleiten beansprucht speziell die Bauch- sowie Rückenmuskulatur. Insbesondere das Gefühl von Freiheit unter Wasser sowie die Kostüme in schillernden Farben während körperlichen Anstrengung zieht viele Teilnehmer an.

Deutschlandweit werden bereits nicht nur stundenbasierende Kurse, sondern auch ganztägige Meerjungfrauen-Workshops abgehalten, in welchem neben Atemtechniken und Unterwassermodelübungen auch Apnoe-Techniken zum langen Atemanhalten gelehrt werden.

Pole Fitness

Eine weitere Trendsportart diesen Jahres ist Pole Fitness, ein auf dem Pole Dancing basierendes Ganzkörper-Workout. Nachdem Pole Dance in den letzten Jahren einen gewaltigen Imagewechsel erlebt hat, weg von dem Schmuddel-Image hin zu akrobatischen Tanzen an der Stange, ist Pole Fitness nun eine beliebte Trendsportart. Deutschlandweit werden Kurse angeboten, in welchen man die Kunst des Turnens an der Stange erlernen kann. Dabei ist das Angebot für jedermann, egal ob männlich, weiblich, jung oder alt. Pole Dance ist ein Ganzkörper-Workout, bei welchem insbesondere die Muskelbereiche der Schulter, Rumpf und Rücken beansprucht werden. In Sachen Bekleidung gilt stets: Je weniger, desto besser. Denn viele Figuren und Übungen klappen am besten, wenn nackte Haut dafür sorgt, dass man an der Stange “klebt”. Zu viele Bekleidungsstoffe können da störend sein. Während eines Pole Fitness-Workouts wird, wie der Name schon sagt, mit der Stange “getanzt” und sich mithilfe von Armen und Beinen an der Stange festgehalten und bestimmte Figuren ausgeführt, die Namen wie beispielsweise “Cross Leg” oder “Table Top” tragen. Falls es beim ersten Mal nicht direkt klappt, nicht verzagen: Aller Anfang ist schwer, insbesondere beim Pole Fitness. Wer aber dran bleibt, kann nach einigen Stunden feststellen wie sich Körperspannung und Fitness verbessert.

Trampolin-Fitness

Seit Kurzem als Kurs in den meisten trendigen Fitnessstudios der Republik zu finden: Trampolin Fitness. Was aussieht wie verrücktes Rumgehopse auf einem Minitrampolin im Takt der Musik ist in Wahrheit ein sehr anstrengendes Workout für Beinmuskulatur und Herzkreislaufsystem. Ausgestattet mit einer Art Stange zum Fest – und Gleichgewicht halten, ist das Trampolin Hauptübungsgerät der trendigen Fitnesskurse. Ein Trampolin-Workout beansprucht mehr als 400 Muskeln im ganzen Körper, was im Gegensatz zu anderen Aerobicsportarten alleinige Spitze ist. Aufgrund der speziell entwickelten Trampoline ist das Fitnesstraining schonend für die Gelenke und verbessert Koordination und Gleichgewichtssinn. Neben der fitnessspezifischen Vorteile macht dieser Sport auch noch jede Menge Spaß, verbrennt eine Menge Kalorien und ist für Anfänger bestens geeignet, da keine Vorkenntnisse oder Choreografien benötigt werden.

Stand-Up Paddleboarding

Zugegeben, eine Sportart, die eher im Sommer ausgeführt werden sollte, ist das Stand-Up Paddleboarding oder “SUP”, welches sich ins deutsche als “Stehpaddeln” übersetzt. Schon seit einigen Jahren sieht man einige SUPer auf Deutschlands Flüssen und Kanälen, doch insbesondere in diesem Jahr hat sich diese Freizeitaktivität weiter etabliert. Während des SUPings steht man auf einem Brett, welches man mithilfe von Paddelschlägen vorwärts bewegt. Mit der richtigen Paddeltechnik hat man dann das Gefühl schwerelos übers Wasser zu gleiten. Die Bretter sind zwischen 1,80m und 4,30m lang und können aufgrund ihres großen Volumens oft mehrere Personen tragen. Stand Up Paddling kann in allen Gewässern betrieben werden und gilt inzwischen schon als Breitensport, was auch durch die Entwicklung von aufblasbaren Boards unterstützt wurde, da dadurch auch Menschen mit weniger Lagerplatz oder Transportmöglichkeiten die Möglichkeit haben, den Sport zu betreiben. Beim Stand-Up Paddle Boarding werden alle Muskelgruppen beansprucht und gilt demnach nicht nur als gutes Ganzkörpertraining, sondern auch als Cardioworkout. Auch das ständige Balancieren und Halten des Gleichgewichts hat positive Wirkungen auf kleinere Muskelgruppen und Rumpfstabilität. Und ein kleiner aber feiner Nebeneffekt: SUPing macht unglaublich Spaß und man kann es perfekt in Gesellschaft ausüben.