Rund um die Kokosnuss

Viele denken, dass die Kokosnuss eine Nuss ist. Doch man sollte sich von ihrem Namen nicht in die Irre führen lassen, denn tatsächlich ist die Kokosnuss eine Frucht der Kokospalme. Die Kokosnuss ist ein allgegenwärtiger Supporter und es gibt viele Variationen, wie man sie verzehren kann: Es beginnt bei ganz normaler Kokosmilch, die zum Kochen verwendet wird, bis hin zu leckeren Kokos-Riegeln. Wir zeigen, wie du die Kokosnuss jeden Tag in deinen Alltag mit integrieren kannst und welche Vorteile die Frucht sonst noch hat.

Vorteile der Kokosnuss

Die Frucht der Kokospalme bietet gesundheitlich gesehen einige Vorteile. So regt zum Beispiel der tägliche Verzehr den Stoffwechsel an und unterstützt den Abnehmprozess. Außerdem wirkt sie antibakteriell und ist leicht verdaulich.

Für einen gesunden Stoffwechsel

Die Kokosnuss, bzw. das Kokosöl unterstützt beim Abnehmen, denn sie ist im Gegensatz zu anderen Fetten reich an mittelkettigen Fettsäuren. Mittelkettige Fettsäuren sind leicht verdaulich, haben weniger Kalorien als langkettige Fettsäuren und sie sind wasserlöslich, was dafür sorgt, dass sie direkt in die Blutbahn gelangen.

Sie werden dort als Energiequelle aufgenommen, also gar nicht erst als Fett gespeichert. Trotzdem gilt, dass man nur Gewicht verlieren kann, wenn man im Kaloriendefizit ist. Den Ölkonsum absichtlich hoch zu schrauben wäre dementsprechend kontraproduktiv. 

Kokosnuss

Hier sind einige Ideen wie du die Frucht zunehmend in deinen Alltag einbinden kannst:

Kokosjoghurt

Viele Menschen vertragen Milchzucker oder Molkeprotein nicht sonderlich gut, weshalb es von Vorteil ist, den Milchkonsum im Alltag zu reduzieren. Kokosnuss-Joghurt ist vegan, laktosefrei und hat wenige Kalorien. Es ist ein guter Ersatz zu dem herkömmlichen Joghurt aus Kuhmilch oder eine Alternative zu Sojajoghurt. Da Sojajoghurt aufgrund seines speziellen Eigengeschmacks vielleicht nicht für Jedermann schmackhaft ist, bietet Kokosnuss-Joghurt eine sehr gute Wahl, um mal etwas anderes zu probieren. 

Rezept für köstliche Kokos-Schokoriegel 

Zutaten für 15 Riegel:

  • 200 g Kokosraspeln,
  • 200 ml gesüßte oder ungesüßte Kokosmilch,
  • 60 g Kokosöl oder Butter,
  • 300 g Schokolade

Anleitung:

  1. Die Kokosraspeln werden mit der Kokosmilch, dem Zucker, der Butter oder dem Kokosöl in eine Schüssel getan und geknetet. 
  2. Aus dieser Masse kannst du nun kleine Riegel formen. Am besten legst du die geformten Riegel auf einen Teller und stellst sie für 1-2 Stunden in den Gefrierschrank. 
  3. Nun kannst du in einem Wasserbad die Schokolade erhitzen. Wenn du die Riegel vegan gestalten möchtest, kannst du hier zu speziellen Zartbitterschokoladen greifen. 
  4. Hole nun die gefrorenen Riegel aus dem Eisfach und tauche sie ganz in die flüssige Schokolade ein. Am besten machst du das mit einer Gabel oder einem Spieß.
  5. Lege die fertigen Kokos-Schokoriegel zum Trocknen vorzugsweise auf ein Stück Backpapier und lager sie bis zum Verzehr im Kühlschrank. 
Kokosnuss

Kokosblütenzucker

Um dem raffinierten Zucker aus dem Weg zu gehen, ist Kokosblütenzucker eine sehr gute Wahl. Kokosblütenzucker ist nur eine von vielen Sorten des Palmen-Zuckers. Der Vorteil von diesem Zucker ist, dass er unraffiniert ist und durch das schonende Erhitzen sollen zudem Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Außerdem hält er besser und länger satt. Dies führt dazu, dass der nachfolgende Heißhunger auf Kohlenhydrate niedriger ist als bei raffiniertem Zucker.

Kokosblütenzucker wird in tropischen Regionen aus den Blütenständen der Kokospalme gewonnen. 

Wichtig ist es, beim Kauf des Zuckers auf Bioprodukte zurückgreifen, um den Regenwald zu schützen.

Kokosnuss

Kokosöl als Beauty-Produkt

Zwar kennen viele das Kokosnussöl nur aus der Küche, im asiatischen Bereich gilt das Öl jedoch auch als Beauty-Allrounder. 

Gerade in der kalten Jahreszeit hat jeder mal mit trockener Haut zu kämpfen. Um dies vorzubeugen, ist Kokosöl ein sehr guter Helfer. In kleinen Mengen kann das Kokosöl einfach auf die Haut aufgetragen werden. Es sollte jedoch sparsam damit umgegangen werden, da es in einer zu großen Menge die Poren verstopfen kann. Obwohl Kokosöl die Haut mit Feuchtigkeit versorgen kann, sollte jedoch vor einer Anwendung im Gesicht vorsichtig ausprobiert werden, ob man dieses tatsächlich verträgt. Kokosöl hat nämlich einen der höchsten Komedogenitätsgrade.

Inhaltsstoffe, welche in Kosmetika verwendet werden, werden auf einer Skala von 0 bis 5 bewertet, basierend auf der Komedogenität, d.h. wie sehr diese die Bildung von Mitessern und Unreinheiten fördern. Kokosöl wird mit einer 4 eingestuft. Zwar wird dem Kokosöl immer wieder zugeschrieben, dass dieses bei Akne eine wahre Wunderwaffe ist, dennoch sind die Ergebnisse sehr unterschiedlich. Solltest du empfindliche Haut haben, welche zu Unreinheiten neigt, empfiehlt es sich daher, entweder Kokosöl in deiner Pflegeroutine vorsichtig auszuprobieren oder gar komplett auf dieses zu verzichten. 

Solltest du jedoch unproblematische Haut haben, kannst du versuchen, ob du Kokosöl gut verträgst. So kannst du beispielsweise aus Kokosöl ein Peeling kreieren und so testen, wie deine Haut reagiert. Einfach etwas Kokosöl in der Mikrowelle erhitzen und mit Kaffeesatz oder Zucker vermengen und schon hat man ein einfaches, günstiges und sogar umweltschonendes Peeling. Da in vielen Peelings Mikroplastik als Peeling-Partikel enthalten sind und die Kläranlagen das Mikroplastik noch nicht gut filtern können, gelangt das Plastik von unseren Haushalten in die Meere.  

Auch für unser Haar ist das Kokosnussöl ein Wundermittel. Vor dem Duschen etwas Kokosöl in die Längen und Spitzen geben und einige Stunden oder gar über Nacht als Maske einwirken lassen. Nachdem das Kokosöl gut eingewirkt ist, wird es ausgewaschen und die Haarroutine wird ganz normal weitergeführt. Die Haare haben anschließend einen schönen Glanz und viel Volumen. 

Kokosnuss

Fazit

Der regelmäßige Verzehr von Kokosnuss ist sehr gesund und kann sogar beim Abnehmen helfen. Kokosblütenzucker ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Zucker, da Kokosöl aufgrund der mittelkettigen Fettsäuren besser aufgenommen und kaum als Fettquelle gespeichert wird. 

Bei der richtigen Anwendung kann Kokosöl auch als Körperpflege genutzt werden.